Förderungen von Sicherheitsprodukten in den einzelnen Bundesländern

Wappen Österreich  Österreichweiter Handwerkerbonus

Mit dem "Handwerkerbonus" erhalten Privatpersonen in ganz Österreich eine Förderung von bis zu 600 Euro für die Renovierung, Erhaltung oder Modernisierung ihres Hauses oder ihrer Wohnung, wenn dabei Leistungen eines Handwerkers oder befugten Unternehmens in Anspruch genommen werden.

Alle geforderten Antragsunterlagen sind gesammelt an eine Bausparkassenzentrale zu übermitteln. Infos und Antragsformular finden Sie unter HANDWERKERBONUS eine Förderung der österreichischen Bundesregierung.

Hinweis:
Eine beim Handwerkerbonus eingereichte Rechnung kann nicht nochmals bei weiteren Förderstellen in Österreich (z.B. Wohnbauförderung, Sanierungsscheck usw.) vorgelegt bzw. eingereicht werden.

 NiederösterreichWappen Niederösterreich

Ab 1.4.2017 gibt es in Niederösterreich wieder die Aktion „Sicheres Wohnen“:
Der Einbau von Alarmanlagen und Sicherheitstüren wird mit bis zu 1.000 Euro gefördert, insgesamt max. 30% der anerkannten Investitionssumme wird als Direktförderung ausbezahlt.

Nicht ohne Installationsattest
Jede Alarmanlage muss nach den geltenden Richtlinien der OVE R2:2017 geplant und gebaut werden.
Bedingung für die Förderung einer Alarmanlage ist u.a. ein vom Errichter vollständig ausgefülltes Installationsattest nach OVE R2 mit aufgeklebter Vignette vom KFE oder vom VSÖ: Das Installationsattest ist der "Typenschein" der Anlage und listet alle wesentlichen Punkte der verbauten Anlage auf. Es wird vom Errichter und vom Käufer unterschrieben, bei Vorlage an die Versicherung auch von dieser.

Die Förderunterlagen können bei der NÖ Wohnbauförderung beantragt werden.

Wappen Wien   Wien

Seit 1. April 2016 werden in Wien einbruchshemmende Wohnungseingangstüren ab Widerstandsklasse 3 (gemäß ÖNORM EN 1627) gefördert, die auch über einen zertifizierten Nachweis über die qualitätsüberwachte Produktion verfügen. Bei verglasten bzw. elektromechanischen Türelementen ist jedenfalls die Konformität mit der ÖNORM B 5338 nachzuweisen.

Für den Einbau einer einbruchshemmenden Wohnungseingangstüre, welche nach der ÖNORM B 5338 geprüft und gekennzeichnet sein muss und über mindestens Widerstandsklasse 3 verfügt, kann ein einmaliger nichtrückzahlbarer Beitrag im Ausmaß von 20% der Kosten, maximal jedoch 400 Euro je Türflügel, gewährt werden.

Die Förderunterlagen können bei der MA 50 Wohnbauförderung beantragt werden.

Wappen Steiermark 
 Steiermark

Ab 1. Februar 2017 gibt es in der Steiermark wieder die Aktion "Sicheres Wohnen".

Ziel dieser Sonderförderung ist, die Durchführung von Sicherheitsmaßnahmen (Einbruch hemmende Türen und Einbruch hemmende Fenster, Alarmanlagen, Anlagen zur Videoüberwachung) im Wohnbereich zu unterstützen.

Pro Eigenheim (Ein- oder Zweifamilienwohnhaus) bzw. pro Wohnung in einem Mehrfamilienwohnhaus kann eine Förderung in Form eines Förderungbeitrages (Zuschusses) bis maximal 500 Euro gewährt werden. Förderungen unter 200 Euro werden nicht gewährt. Diese Sonderförderung ist, sofern die Budgetmittel in ausreichendem Maß vorhanden sind, bis 31.12.2017 begrenzt.

Die Förderunterlagen können beim Amt der Steiermärkischen Landesregierung beantragt werden.

Wappen Burgenland 
 Burgenland

In Burgenland werden Alarm-/ Videoüberwachungsanlagen und Sicherheitstüren gefördert.

Für folgende Maßnahmen kann ein Zuschuss zu den anerkannten Investitionskosten in der Höhe von 30 % gewährt werden:

Alarm-/ Videoüberwachungsanlagen:
- Alarmanlagen nach der ÖVE/ÖNORM EN 50131-1 bis zu 1.000 Euro
- Alarmanlagen mit Videoüberwachungsanlage bis zu 1.500 Euro
- Aufrüstung von bereits bestehenden Alarmanlagen mit einer Videoüberwachungsanlage bis zu 500 Euro
- Alarmanlage mit Videoüberwachungsanlage in Kombination mit einer Sicherheitstüre bis zu 2000 Euro

Sicherheitstüren:
Der nicht rückzahlbare Zuschuss beträgt 30 % der anerkannten Investitionskosten, jedoch maximal
1.000 Euro vom anerkannten Rechnungsbetrag wird ein Selbstbehalt von 500 Euro inkl. MWSt. abgezogen.

Die Förderunterlagen können beim Amt der Burgenländischen Landesregierung beantragt werden.

Wappen Oberösterreich
 Oberösterreich

In Oberösterreich wird der Einbau einer Alarmanlage in ein Eigenheim, in eine Eigentums- oder Mietwohnung gefördert.

30% der anerkannten Investitionskosten (brutto), maximal jedoch 1.000 Euro werden in Form eines Direktzuschusses gefördert.

Bedingung ist u.a. die Übermittlung eines korrekt ausgefüllten Installations-Attestes, welches hier  heruntergeladen werden kann. (Muster eines ausgefüllten Installationsattestes)

Die Förderunterlagen können beim Amt der Oberösterreichischen Landesregierung beantragt werden.

Wappen Wels
Wels

In Wels wird der Einbau einer Alarmanlage in Eigentumswohnungen, Mietwohnungen, Eigenheime, Reihenhäuser oder Kleinhausbauten doppelt gefördert: Voraussetzung dieser Förderung ist eine erhaltene Förderung des Landes OÖ für den Einbau einer Alarmanlage.

30 % des Förderausmaßes der Landesförderung (SGD-Wo/E-23), max. jedoch € 300,--. Die Förderung wird in Form eines Direktzuschusses gewährt. Die Förderzusage des Landes OÖ darf max. 6 Monate vor Antragsstellung um Förderung bei der Stadt Wels datiert sein. Nachträgliche Änderungen der Landesförderung (SGD-Wo/E-23) werden übernommen, wobei das maximale Förderausmaß pro Förderfall € 300,-- beträgt.

Bitte beachten: Für eine allfällige Förderung der Stadt Wels ist eine positive Beurteilung eines Antrags für die Einbau einer Alarmanlage des Amtes der OÖ Landesregierung erforderlich.

Die Förderunterlagen können bei der Stadt Wels Gebäude- und Fuhrparkmanagement beantragt werden.

 

 Wappen Salzburg
Stadt Salzburg

Die Stadt Salzburg leistet einen Beitrag zur Bekämpfung der Kriminalität und fördert den Einbau von Alarmanlagen - speziell InhaberInnen von Kleingewerbe -Geschäftslokalen- in den oft nur eine Person anwesend ist.

Die Stadt Salzburg fördert den Einbau von kompakten, modular erweiterbaren Alarmanlagen, die über Telefonleitung bzw. einem GSM-Modul mit der Polizei bzw. einem Wachdienst mit permanent besetzter Notruf Zentrale verbunden ist und soll zumindest über einen Panik- bzw. Überfalltaster oder Fußkontaktschiene sowie über einen Bewegungsmelder als Einbruchsalarm verügen.

Die Wirtschaftsförderung ersetzt bis zu einem Drittel der Kosten, maximal € 300.
Die Aktion "Sicherheitspaket für Kleingewerbe-Betriebe" läuft bis Jahresende.

Die Förderunterlagen können beim WirtschaftsService Magistrat beantragt werden.