Glossar - Z

Zeitschloss

Vorrichtung, um Öffnung über einen bestimmten Zeitraum zu blockieren; früher mechanisch, heute Bestandteil der Software mancher Elektronikschlösser

 

Zertifizierung

Gütesiegel eines Prüfinstitutes

 

ZKS

Zahlenkombinationsschloss

 

Zuverlässigkeitsüberprüfung

Die Gewerbeordnung 1994 §106 schreibt vor, dass Gewerbetreibende der Branche Alarmanlagenerrichter bei der Errichtung von Alarmanlagen nur solche Arbeitnehmer einsetzen dürfen, die die für diese Verwendung erforderliche "Zuverlässigkeit und Eignung" besitzen.
Eine Zuverlässigkeitsüberprüfung beinhaltet u.a. eine ausführliche Strafregisterbescheinigung, Prüfung auf gravierende Fälle im KFZ-Bereich wie z.B. Lenken eines Fahrzeuges im alkohol- oder suchtmittelbeeinträchtigtem Zustand, „Fahrerflucht“ oder Lenken eines KFZ ohne Lenkerberechtigung; eine staatspolizeiliche Überprüfung; Prüfung auf anhängige Gerichtsverfahren sowie auf Freiheitsstrafen ab 3 Monaten.

 

Zwangsläufigkeit

Durch elektrische und mechanische Maßnahmen wird erreicht, dass ein Sicherungsbereich einer Einbruchmeldeanlage erst dann scharfgeschaltet werden kann, wenn alle Zugänge zu dem Bereich verriegelt sind, keine Störung von der Alarmzentrale registriert wird und sich alle Meldergruppen des Sicherungsbereiches im Ruhezustand (nicht im Alarmzustand) befinden. Die Zwangsläufigkeit wird durch bauliche Maßnahmen (Sperrschlösser, Schließbarkeit von Außentüren nur von innen), sowie durch elektrische Maßnahmen (z. B. Verschlussüberwachung) und den Einsatz elektromechanischer Scharfschalteinrichtungen (Blockschloss) gewährleistet.