Glossar - A

4-Augen-Prinzip

Verschluss, der nur von 2 Personen geöffnet werden kann.

 

Abdecksicherer Bewegungsmelder

Bewegungsmelder, der Sabotageversuche durch Abdecken erkennt (Teil einer Alarmanlage).

 

Abreißmelder

Melder, der das Entfernen eines Gegenstandes (z. B. Wertschutzschrank) frühzeitig meldet, bevor ein definierter mechanischer Widerstand einer vorhandenen mechanischen Sicherungseinrichtung überwunden ist.

 

Aktiver Glasbruchmelder

Mit Hilfe aktiver Glasbruchmelder kann man nahezu alle Glassorten überwachen. Je ein Sender und Empfänger werden in gegenüberliegenden Ecken auf die Scheibe geklebt.

 

Akustischer Glasbruchmelder

Akustische Glasbruchmelder dienen zur Überwachung von großen und kleinen Fenstern, Mehrscheibenfenstern, Glastüren und anderen angreifbaren Glasflächen.

 

Alarm

Signalisieren eines in einer Gefahrenmeldeanlage eingetretenen Zustands, der die Einleitung gefahrenabwehrender Maßnahmen (Intervention) erforderlich macht.

 

Alarmanbindung

Vorbereitung eines Tresors für Alarmanlagenkontakte und den Anschluss an eine EMA.

 

Alarmierungseinrichtung

Einrichtung, die dem Herbeirufen von Hilfe zur Gefahrenabwehr oder der Warnung von Personen dient.
Sie kann Teil oder Zusatzeinrichtung einer Gefahrenmeldeanlage (GMA) sein.

 

Alarmempfangseinrichtung (AE)

Empfangseinrichtung in Alarmübertragungsanlagen, die Meldungen aus Gefahrenmeldeanlagen empfängt, quittiert, auswertet, anzeigt und Steuersignale an das Übertragungsgerät (ÜG) überträgt.
Alarmempfangseinrichtungen bestehen aus mindestens einer Übertragungszentrale (ÜZ) und einer Bedieneinrichtung (BE).

 

Alarmempfangsstelle (AES)

ständig besetzte, abgesetzte Stelle, an die Informationen über den Zustand einer oder mehrerer Gefahrenmeldeanlagen weitergeleitet werden können (z. B. Polizei oder Wach- und Sicherheitsunternehmen) und die gefahrenabwehrende Maßnahmen (Intervention) einleitet.

 

Alarmglas

Glas mit integrierten Überwachungsmaßnahmen.

 

Alarmübertragungsanlage (AÜA)

Einrichtungen und Netze gemäß ÖVE/ÖNORM EN 50136, die Informationen über den Zustand einer oder mehrerer Gefahrenmeldeanlagen zu einer oder mehreren Alarmempfangsstellen übertragen.

 

Alarmzentrale (Einbruch- und/oder Überfallmeldezentrale)

In der Zentrale laufen alle Informationen von den Alarmsensoren (Meldern) und sonstigen peripheren Einrichtungen der gesamten Anlage zusammen. Je nach Betriebszustand und technischer Ausrüstung erfolgt als Reaktion auf Informationen von den Alarmsensoren die Ansteuerung verschiedenster Alarmierungsmittel.

 

Aluminiumkorund

Extrem widerstandfähiges Füllmaterial für Wertbehältnisse.

 

Antiktresor

Nach alter Bauart gefertigter Tresor, entspricht nicht mehr den heutigen Sicherheitsanforderungen und ist daher kein Wertbehältnis.

 

Aufbruchmelder

Melder, der einen Aufbruchversuch von Türen, Toren, Fenstern, u. dgl. frühzeitig meldet, bevor der mechanische Widerstand einer vorhandenen mechanischen Sicherungseinrichtung überwunden ist.

 

Archivtüre

Leichte Wertraumschutztür.

 

Armierung

Stützmaterial, z.B. Stahlstreben in Betonfüllung.

 

Aufschraubschlüssel

Abschraubbarer Schlüsselbart, um nicht den ganzen (langen) Schlüssel mitnehmen zu müssen.

 

Außenhautüberwachung

Überwachung aller Zugänge, Fenster und sonstiger Öffnungen sowie eventuell Wände, Decken und Böden

 

Außenwand eines Sicherungsbereiches

Wand, die einen Sicherungsbereich gegenüber anderen Räumlichkeiten oder der Umgebung abgrenzt.
Sie kann sowohl Außenwand als auch Innenwand eines Gebäudes sein.

 

Auswerteeinrichtung (AWE)

Gerät oder Bestandteil eines Gerätes, das die Berechtigung zur Bedienung prüft und das Ergebnis an die Einbruchmelderzentrale weiterleitet.