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Ausgabe 4 | September 2017

Sicherheitskonferenz Krems

Einladung zur Sicherheitskonferenz Krems

Save the Date - 24. Oktober 2017

Die diesjährige Sicherheitskonferenz Krems wird in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Inneres unter dem Titel "GEMEINSAM.SICHER mit der Wissenschaft" durchgeführt und findet am Dienstag, 24. Oktober 2017 von 09:00 bis 17:00 Uhr im Audimax der Donau-Universität Krems statt.

Der VSÖ ist Kooperationspartner dieser Veranstaltung und vergibt 3 Tagestickets im Wert von je EUR 150,- für die Sicherheitskonferenz in Krems - Anfragen bitte per Mail an office@vsoe.at, die ersten 3 Interessenten erhalten die Karten.

 
Kriminalitätsstatstik Ö. 1.HJ 2017

Sicherheitslage in Österreich – 1. Halbjahr 2017

Unabhängig von möglichen Anti-Terror-Mauern rund um den Wiener Ballhausplatz hat das BMI eine Zwischenstatistik zur Sicherheitslage in Österreich für die ersten 6 Monate des Jahres 2017 veröffentlicht. Und die zeichnet ein recht positives Bild von der Sicherheitslage in Österreich:
Demnach ist in Österreich im 1. Halbjahr in allen Bundesländern bis auf Vorarlberg die Gesamtzahl an Anzeigen deutlich auf 251.795 zurückgegangen (-6,5%). Rückläufig sind die Bereiche Kfz-Diebstahl, Gewaltdelikte und Wohungseinbrüche, gestiegen sind hingegen Wirtschaftsdelikte und mit einem deutlichen Plus von 23% die Cybercrime-Delikte.

In Wien zeigt sich ein differenzierteres Bild: Im ersten Halbjahr 2017 hat es in Wien 96.302 Anzeigen gegeben. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 bedeutet das einen Rückgang von 6,7%. Das ist laut BMI der niedrigste Anzeigenwert der letzten zehn Halbjahre. Die Aufklärungsquote ist im Vergleich zum Vorjahr um 2,4% gestiegen und liegt damit bei 40,1%.

Die Anzeigen im Bereich des Diebstahles von KFZ sind im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 um 5,8% gesunken, die Gewaltdelikte um 3%. Bei den Einbruchsdiebstählen in Wohnungen und Wohnhäusern ist ein Anstieg von 1,5% zu verzeichnen: Waren es im ersten Halbjahr 2008 noch 5.443 Fälle, so wurden im ersten Halbjahr diesen Jahres 3.116 Fälle angezeigt.
Cybercrime bleibt auch für die Wiener Polizei weiterhin eine große Herausforderung: Im ersten Halbjahr 2017 gab es 2.611 Anzeigen, das entspricht einer Steigerung von 30,2 % im Vergleich zum 1. Halbjahr 2016.

 
VSÖ Schulungen

Schulungen der FGE
2. Halbjahr 2017

Auch in der zweiten Jahreshälfte bietet der VSÖ Schulungen zu den geltenden Richtlinien an:

TRVE 31-7 / OVE-Richtlinie R 2:
Planung, Einbau, Betrieb und Instandhaltung von Einbruch- und Überfallmelderanlagen
Donnerstag, 28. September 2017 im VSÖ (Kursnummer 173R2)
Donnerstag, 12. Oktober 2017 im VSÖ (Kursnummer 174R2)

OVE-Richtlinie R 9:
Planung, Einbau, Betrieb und Instandhaltung von CCTV-Überwachungsanlagen
Donnerstag, 16. November 2017 (Kursnummer 172R9)

OVE-Richtlinie R 10:
Alarmanlagen - Zutrittskontrollanlagen Planung, Einbau, Betrieb und Instandhaltung
Donnerstag, 9. November 2017 (Kursnummer 173R10)

Richtlinienschulungen für Firmen
Selbstverständlich ist es auch möglich, eine firmeninterne Schulung in Ihrem Unternehmen durchzuführen. Für Anfragen und Terminvereinbarungen stehen wir Ihnen natürlich gerne unter office@vsoe.at zur Verfügung.

 
Lock-Picking

Nachweis von Aufsperren ohne passenden Schlüssel?

Bei Wohnungseinbrüchen versuchen die Täter erst gar nicht, den Einbruch zu vertuschen. Ganz anders geht es bei Betriebsspionage u.ä. zu, wo Einbrecher spezielle Werkzeuge einsetzen, die eigentlich für Schlüsseldienste entwickelt wurden und das Öffnen von Türen ermöglichen, ohne Türrahmen oder Schloss sichtbar zu beschädigen („Lockpicking"). Das Opfer steht dann vor dem Problem, das unberechtigte Aufsperren nachzuweisen.

An der Front des Schlosses können sich unter dem Mikroskop erste verräterische Spuren zeigen. Sie stammen vom „Spanner", einem Werkzeug, mit dem der Lockpicker das Schloss aufschließt, wenn es mit den Tools entsperrt ist.

Die Mehrzahl aller heutigen Schlösser sind sogenannte Stiftschlösser. Die Schlüssellänge gliedert sich dabei meist in fünf, seltener sechs Bereiche mit unterschiedlich tiefer Einbuchtung. Im Schloss befinden sich entsprechende Stiftpaare. Diese blockieren das Schloss, wenn nicht der passende Schlüssel in ihm steckt.

Diese Stifte können manipuliert werden, indem die Stifte nacheinander in die Aufsperrposition geschoben werden. Dabei muss der Zylinder leicht gedreht werden, damit die Stifte leicht verkannten und so nicht wieder in ihre Blockadeposition zurückgeschoben werden. Die meisten Spuren finden sich daher im Schlossinneren: Aufsperrwerkzeuge sind viel schmaler und dünner als ein Schlüssel, so können sie weiter in das Schloss eindringen. Wenn am Ende des Zylinderganges Kratzspuren sichtbar werden, handelt es sich um einen Aufsperrversuch. Gleiches gilt für die Innenwände des Zylinders.

Die Kuppen der Stifte werden vom Schlüssel bei jedem Schließvorgang überstrichen. Nach einigen Hundert Schließvorgängen zeigen sie einen gewissen Verschleiß. Der Fachmann erkennt unter dem Mikroskop den Unterschied zwischen Aufsperrwerkzeug und Schlüssel: Das Lockpicking-Tool hinterlässt tiefe, unebene Kratzer, die sich deutlich von den schleifenden Spuren des Schlüssels unterscheiden.

Quelle: http://www.sicherheit.info/go/2107366

 
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