Zur Webansicht – hier klicken.

Ausgabe 6 | Oktober 2017

Trendstudie Urbane Sicherheit

Wie entwickelt sich die Kriminalität in Österreich?

Das Kuratorium Sicheres Österreich (KSÖ) hat die Studie „Urbane Sicherheit" über die Trends und Entwicklungen der Kriminalität in urbanen Räumen veröffentlicht. Diese werden natürlich auch die Sicherheitsbranche nachhaltig beeinflussen.

Laut der Studie schreitet die Verstädterung weltweit rasant voran - 2050 werden bereits 75% der Bevölkerung Österreichs in Städten leben. Es werden fünf Megatrends aufgezeigt, die Auswirkungen auf die Entwicklung der Kriminalität und die Sicherheit von Städten und Ballungszentren haben, weiteres 9 Trends mit hohem Veränderungspotenzial und drei Begleittrends mit hoher Relevanz für die zukünftige Entwicklung urbaner Sicherheit werden aufgezeigt:

1. Zunahme der Alterskriminalität
2. ansteigende Nahfeldkriminalität
3. Transnationalisierung der Organisierten Kriminalität
4. zunehmende Vielschichtigkeit von Terrorismus
5. steigende Bedeutung von Digitaler Sicherheit
6. neue Gefahren durch High-Tech Kriminalität
7. Anstieg von Hass- und Vorurteilsverbrechen
8. neue Dimensionen politisch motivierter Kriminalität
9. Zunahme religiös, kulturell und ethnisch motivierter Kriminalität
10. wachsende Sicherheitserwartungen
11. zunehmende Ausdifferenzierung des Rechtsempfindens
12. Klimawandel und zunehmend extreme Wetterereignisse.

Die Studie liegt im VSÖ auf bzw. kann hier heruntergeladen werden:

 
Introfolie A1 Netze

Rückblick: Vortrag „Netzwerke der Zukunft"

Ausgelöst durch die bevorstehende Abschaltung von POTS/ISDN per Jahresende in der Schweiz und per Ende 2018 in Deutschland, hat der VSÖ gemeinsam mit der A1 Telekom eine Diskussionsrunde initiiert, wie die Zukunft der Übertragungstechnik in Österreich aussehen wird. Als Vortragender präsentierte Dr. Jürgen Wolf-Hofer vor 30 Zuhörern die bestehenden und kommenden technischen Möglichkeiten der Technik –vom Internet of Things über 5G bis zum digitalen TUS-IP. Im Anschluss fand eine rege Diskussion statt.


Der Vortrag ist als PDF verfügbar und kann hier abgerufen werden (ca. 8 MB), für weitere Fragen stehen Hr. Dr. Wolf-Hofer (Juergen.Wolf-Hofer@a1telekom.at) bzw. Hr. Dietmar Steurer (Ansprechpartner OSTS/TUS, dietmar.steurer@a1telekom.at) gerne zur Verfügung.

 
Teilnahmebestätigung Schulung

freie SCHULUNGSPlätze
Richtlinien OVE R2/R9/R10


TRVE 31-7 / OVE-Richtlinie R 2
Planung, Einbau, Betrieb und Instandhaltung von Einbruch- und Überfallmeldeanlagen
Donnerstag, 23. November 2017 im VSÖ (Kursnummer 175R2)

TRVE 32-7 / OVE-Richtlinie R 9
Planung, Einbau, Betrieb und Instandhaltung von CCTV-Überwachungsanlagen für Sicherungsanwendungen
Mittwoch, 15. November 2017 im VSÖ (Kursnummer 172R9)

OVE-Richtlinie R 10
Alarmanlagen - Zutrittskontrollanlagen Planung, Einbau, Betrieb und Instandhaltung
Donnerstag, 9. November 2017 im VSÖ (Kursnummer 173R10)

Weitere Informationen zu den Schulungen finden Sie hier.

 
Infraschall Bild

BHE- / VdS-Infoblatt zu Druckalarm- / Infraschallanlagen

Der Markt für elektronische Sicherheitstechnik wächst weiter – immer mehr Endkunden interessieren sich für eine Einbruchmeldeanlagen zur Absicherung ihres Wohnraumes.

Neben klassischen verkabelten oder Funkalarmanlagen werden auch sogenannte Infraschall-, Volumenüberwachungs- oder Druckalarmanlagen angeboten. Oft wird mit diesen Geräten genau das Wunschdenken bedient, das sich der "Otto-Normal-Verbraucher" beim Kauf eines Alarmsystem wünscht: kein Schmutz, keine Kabel, nahezu unsichtbar, einfach zu bedienen usw.

Technischer Hintergrund
Das Funktionsprinzip solcher Produkte basiert darauf, eine Druckdifferenz auszuwerten, die beim Öffnen einer Tür oder eines Fensters entsteht. Die Differenz muss aber eine bestimmte Stärke aufweisen, damit sie vom Gerät erkannt wird. Somit können sich Probleme beim langsamen Öffnen von Türen und Fenstern ergeben, ebenfalls problematisch können nicht dicht schließende Fenster und Türen sein. Auch wird bei Schiebetüren keine Differenz erzeugt.

Druckänderungen treten aber nicht nur beim Öffnen von Fenstern und Türen, sondern z. B. auch bei Gewitterdonner, starkem Wind, Anspringen von Heizungsanlagen, offenen Kaminen, Abzugsanlagen u. ä. auf: All diese Komponenten können den Systemen signalisieren, dass eine Tür/ein Fenster geöffnet worden ist - und somit Alarm auslösen.

Um daher eine sichere Einbruchsüberwachung zu gewährleisten und gleichzeitig die Zahl der Falschalarme auf ein erträgliches Maß zu reduzieren, sind daher zusätzliche Magnetkontakte oder Druckbolzen erforderlich – damit steigen die Kosten solcher Anlagen.

Rechtlicher Hintergrund
In Österreich gilt die OVE-Richtlinie R 2 für Einbruchmeldeanlagen: Sie regelt, was in welcher Risikoklasse wie zu überwachen ist. In der Risikoklasse PRIVAT/STANDARD bedeutet das z.B. die Überwachung von Zugängen auf Öffnung und die fallenmäßige und schwerpunktmäßige Überwachung von Räumen durch Bewegungsmelder. Ist ein Wertbehältnisse (Tresor) vorhanden, muss er ebenfalls mittels Bewegungsmelder gesichert werden.

Darüber hinaus schreibt die OVE-Richtlinie vor, dass alle verbauten Produkte die geltenden EN-Normen für Alarmanlagen (EN 50131-x) erfüllen müssen.

Nach Untersuchungen des BHE erfüllen keine am Markt erhältlichen Alarmanlagen auf Infraschallbasis die für Gefahrenmeldeanlagen gültigen EN-Normen, noch die Richtlinien des VdS für Produktprüfungen.

In Abstimmung mit der Polizei und dem VdS hat der BHE (Bundesverband Sicherheitstechnik e.V., www.bhe.de) ein Infoblatt zur Aufklärung der Kunden erstellt und um Veröffentlichung gebeten.

 
Newsletter abmelden   Impressum