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Ausgabe 7 | August 2018

Die erste Seite TWG-Wien

Dringende Neuanmeldung aller auf die Polizei aufgeschalteten Alarmanlagen in Wien

Ende Juli hat die Landespolizeidirektion Wien ein Schreiben an alle Besitzer einer bei der Wiener Polizei aufgeschalteten Alarmanlage (EMA) ausgeschickt: Darin werden alle Betreiber aufgefordert, ihre Alarmanlage umgehend neu bei der Polizei anzumelden. Dafür ist ein Erhebungsbogen auszufüllen und bis spätestens 30.8.2018 bei einer beliebigen Polizeidienststelle in Wien abzugeben bzw. per mail an alarm-wien@polizei.gv.at zu senden.

Neu ist weiters die Festlegung eines Kundenkennwortes (Codewort). Dieses muss in Zukunft bei Probealarmanmeldung und bei Meldung eines Fehlalarms am Telefon genannt werden, sonst wird die Meldung nicht akzeptiert.

Erfolgt bis 30.8.2018 keine Neuanmeldung einer EMA, werden die bestehenden Daten der bisher registrierten Alarmanlage gelöscht und sie gilt dann als nicht registriert - bei einem Fehlalarm wird somit der höchste Kostenersatz von derzeit EUR 218 verrechnet.

Empfehlenswerter ist die Aufschaltung der EMA auf eine EN-zertifizierte Notrufzentrale: Dort entstehen bei Fehlalarm gar keine Kosten und es kann vorab genau festgelegt werden, was im Falle einer Alarmmeldung getan werden soll - von der Verständigung des Betreibers bis hin zur Kontrolle vor Ort.

Downloads:
Anschreiben LPD Wien
Erhebungsbogen

 
APA Statistik

Kriminalstatistik 2018: Rückgang der Anzeigen in Wien um fast 15%

Laut LPD Wien sind die vorläufig erhobenen Anzeigen im 1. Halbjahr 2018 im Vergleich zu den Monaten Jänner bis Juni 2017 in Wien deutlich zurückgegangen: Wohnraumeinbruch, Kfz-Diebstahl und Gewaltdelikte sind gesunken. Die Internetkriminalität ist weiterhin steigend und bleibt somit die größte kriminalpolizeiliche Herausforderung.

Von Jänner bis Juni 2018 bearbeitete die Wiener Polizei insgesamt 82.573 Anzeigen. Das bedeutet einen Rückgang zu den Vorjahresmonaten 2017 von 14,7% bzw. ein Minus von 14.252 absoluten Anzeigenzahlen. (1. Halbjahr 2017: 96.825 Anzeigen). Die Aufklärungsquote ist nach derzeitigem Stand leicht rückläufig und betrug 40% im Vergleich zu 42,1% im 1. Halbjahr 2017.

 
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