VSÖ-zugelassene Produkte

"Sicherheitsprodukte" haben nur eine Aufgabe: Sie sollen zuverlässig Sicherheit geben - und das für viele Jahre. Unauffällig und problemlos, egal ob Alarmanlage, Tresor oder Hochsicherheitstüre. Dafür werden sie entwickelt und entsprechend der bestehenden Vorgaben geprüft.

Alle VSÖ-zugelassenen Produkte müssen den bestehenden Gesetzen und Normen genügen. Aber nur die VSÖ-Zulassung stellt sicher, dass ein Produkt den geltenden EN-Anforderungen (u.a. EN 50131-x) genügt und auch die Bedingungen der geltenden österreichischen Richtlinie für Alarmanlagen OVE R2:2017 erfüllt. Dies wird durch ein VSÖ-Zertifikat sowie der Listung auf der VSÖ-Homepage sichergestellt und von allen Versicherungen anerkannt.

Die beim VSÖ zugelassenen Produkte werden von unhabhängigen Sachverständigen auf Übereinstimmung mit den VSÖ-Richtlinien überprüft. Erst dann erhalten sie eine VSÖ-Anerkennungsnummer und werden auf der VSÖ-Homepage gelistet.

VSÖ-zugelassene Produkte dürfen vom Hersteller bzw. Importeur mit folgendem Label beworben werden:

 VSÖ-anerkanntes Produkt

 

Dauer der Zulassung

Die Zulassung gilt in der Regel für 4 Jahre und muss dann verlängert werden. Nicht verlängerte Produkte werden aus der Liste der VSÖ-zugelassenen Produkte entfernt.

Wer kann Produkte beim VSÖ einreichen?

Hersteller oder Importeure von Sicherheitsprodukten, für die es aktuelle VSÖ-Richtlinien gibt, können ihre Produkte beim VSÖ zur Listung einreichen. Einzureichen sind ein vollständig ausgefüllter Produktantrag, ein gültiges Zertifikat einer vom VSÖ anerkannten Prüf- oder Zertifizierungsstelle, eine technische Beschreibung des Produktes (Produktdatenblatt) und ein Produktfolder. Die Einreichung kann auf elektronischem Weg oder per Post erfolgen.

Für detaillierte Informationen zur Produktzulassung kontaktieren Sie uns bitte.

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Was kann man tun, wenn ein Produkt nicht beim VSÖ gelistet ist?

Sind die fraglichen Produkte dort nicht aufgeführt, muss der Errichter Ihnen für jede verbaute Komponente ein gültiges (Ablaufdatum beachten!) EN-Zertifikat einer in Europa akkredierten Prüfstelle zur Verfügung stellen - also nicht nur für die Zentrale, sondern auch für alle verbauten Melder, Sirene, Bedienteil usw., die Sie dann alle an Ihre Versicherung weiterleiten.

In jedem Fall ist aber ein Installationsattest vom Errichter beizustellen - eine Vorlage dazu finden Sie z.B. unter Punkt "3 Downloads für Risikoklassen, Installationsattest und Planungshilfen für Einbruchmelderanlagen.