Eine 40-jährige Erfolgsgeschichte

Sieben Sicherheitsunternehmen, die Bewachungsgesellschaft der Industrie (heute G4S), die Erste Wiener Wach- und Schließgesellschaft (heute G4S), Labor Strauss, Putz, Schrack, Siemens und Wertheim, gründen den „Verband der Sicherheitsunternehmen Österreichs“, um das Sicherheitsniveau in Österreich zu verbessern.

Am 18. Februar 1975 findet die erste Arbeitssitzung statt. Ende des Jahres zählt der Verband bereits 21 Mitglieder. Der VSÖ tritt dem "Kuratorium Sicheres Österreich" und dem "Verein der Freunde der Wiener Polizei" bei.

1976 werden erste offizielle Richtlinien verabschiedet. Die enge Zusammenarbeit mit dem Kriminalpolizeilichen Beratungsdienst, der heutigen Kriminalprävention, beginnt.
Weiters wird die unabhängige „Technische Kommission im VSÖ“ ins Leben gerufen. Hier werden die Mindestanforderungen an Produkte und Dienstleistungen festgelegt und deren Überprüfung durchgeführt.

1978 werden die ersten Qualitätsbestimmungen im Bereich der mechanischen Sicherheit definiert.

1982 beschließt der Verband Mindestqualitätsanforderungen für private Notrufzentralen und wird Mitglied bei EURALARM, dem europäischen Dachverband der Fachgruppe Elektronik.

1988 erfolgt die Aufnahme als Mitglied bei EUROSAFE, dem europäischen Dachverband für den Bereich Tresore und Wertschutzschränke.

1989 beginnt die erfolgreiche  Zusammenarbeit mit dem ÖVE, dem Österreichischen Verband für Elektrotechnik. Das Errichten von Alarmanlagen wird auf Betreiben des VSÖ konzessionspflichtig.

1990 wird der VSÖ Mitglied bei CoESS, dem Verband der europäischen Bewachungsunternehmen. Weiters arbeitet der Verband aktiv bei CEN zur Erstellung von EURO-Normen für Wertbehältnisse und Wertschutzräume mit.

1993 ist der VSÖ Gründungsmitglied der "Österreichischen Zertifizierungsstelle für Sicherheitstechnik" und unterstützt die ÖZS bei der Erarbeitung von Zertifizierungsrichtlinien.

1995 wird der VSÖ Mitglied im FUA IT 79, einem Unterausschuss des ÖVE, und arbeitet seither an der Gestaltung der EN-Normen für Alarmanlagen mit.

1998 übernimmt das VSÖ-Vorstandsmitglied  Dr. Stephan Landrock die Präsidentschaft des Europäischen Dachverbandes der Bewachungsunternehmen CoESS. Zusätzlich beginnt die Arbeit an den Richtlinien für Zutrittskontroll- und Videoüberwachungssysteme.

1999 wird die neue Richtlinien für Einbruchmeldeanlagen vorgestellt:  Die TRVE 31-7 für „Planung, Einbau, Betrieb und Instandhaltung von Einbruch- und Überfallmeldeanlagen“

1999 wird der VSÖ Partner der Reed Messe bei der „Austro Sicherheit“.
Dort wird auch, unterstützt durch das BMI, die VSÖ-Sicherheitsvignette vorgestellt.

2001 bewacht der VSÖ auf der Messe „Austro Sicherheit“ die letzte geprägte Schilling-Wert-Münze. Besucher können im Rahmen von Einbruchvorführung versuchen, die aus echtem Gold geprägte letzte Schilling-Münze zu stehlen.

Ab 2004 werden im Bereich Mechanik  nur noch VdS- oder ECB.S- zertifizierte Produkte (ausgenommen Massivbeton-Tresorräume und Nachttresoranlagen) beim VSÖ zugelassen.

2010 stellt die Fachgruppe Elektronik in ihrer Funktion als Sektion "Sicherheitstechnik" im OVE gemeinsam mit der Landesinnung Wien der Elektrotechniker in der Wirtschaftskammer Österreich die OVE-Richtlinie "R2:2010-01-01, Einbruch- und Überfallmeldeanlagen - Planung, Einbau, Betrieb und Instandhaltung" fertig.

Erstmals bietet der Verband in diesem Jahr mit der „TRVE 30-6 Anerkennung von Errichterfirmen für Einbruchmeldeanlagen“ ein Anerkennungsverfahren zum Nachweis der Qualifikation von Errichterfirmen an.

2010 Die Richtlinie für Security Videoüberwachungsanlagen TRVE 32-7 Planung und Projektierung wird fertiggestellt.